Aktuelles

Schnelle Hilfe

Die 7 Pakete vom 26. Mai sind ganz schnell, am 29. Mai, in Kiew am Krankenhaus angekommen.
4 Pakete bleiben hier und 3 Pakete gehen weiter nach Mykolaiw.

Ortenau für Ukraine e.V.

Herr Yegorov, der schon am 18. März zwei Hilfspakete für die Ukraine abgeholt hat (siehe Beitrag vom 18. März 2022), hat die Initiative „Hilfe für die Ukraine“ nun als Verein „Ortenau für Ukraine e.V.“ eintragen lassen und mich um weitere Spenden von Diabetesbedarf wie Insulin, Teststreifen und mehr gebeten.
Wir konnten sagenhafte 7 Kartons für zwei Krankenhäuser packen, dank weiterhin eingehender Geld- und Sachspenden. Dafür sind wir sehr dankbar.

Caritas Baden-Baden

Ende April haben wir der Caritas Baden-Baden 12 große, fast inhaltsgleiche Pakete für 6 Krankenhäuser in der Ukraine übergeben.
Jedes Krankenhaus erhält ein Insulinpaket und eins mit Blutzuckermessgeräten, passenden Teststreifen, Pen Nadeln und Lanzetten und vieles mehr.
Das Insulin und die meisten Teststreifen konnten wir dank der eingegangenen Geldspenden für die Hilfe in der Ukraine beschaffen. Das ist einfach großartig.

Leben retten weltweit

Kein haltbares Insulin auf den Müll!

Solange es Menschen auf der Welt gibt, die aus Mangel an Insulin sterben müssen, darf kein haltbares Insulin mehr weggeworfen werden.

Überlebenskampf - Insulin

70% des weltweit hergestellten Insulins werden von 30% der Weltbevölkerung verbraucht.

Ein Überlebenskampf von Insulinflasche zu Insulinflasche für die verbleibende Bevölkerung.

70%

Insulin

70% des weltweit hergestellten Insulins ...

30%

Bevölkerung

... werden von 30% der Weltbevölkerung verbraucht

Die Herausforderung

70% des weltweit hergestellten Insulins werden von 30% der Weltbevölkerung verbraucht. Wie sollen aber 70% der Weltbevölkerung mit 30% des Insulins versorgt sein? Es ist nicht möglich. Versorgt ist nur der Patient, der Insulin kaufen kann. Insulin ist aber sehr teuer.

Insulin ist lebensnotwendig - aber teuer.

  • Eine Insulinflasche kostet in armen Ländern oft mehr als 50 % eines durchschnittlichen Monatseinkommens.
  • Blutzuckermessung ist Luxus.
  • Krankenversicherungen und Subventionen gibt es meist nicht.
  • Erkrankt in einer kinderreichen Familie ein Kind, müssen die Eltern dieses Kind oft sterben lassen.
  • Selbst wenn ein Diabetiker eine Ampulle Insulin besitzt, versucht er, damit auszukommen, so lange es geht.
    Dies führt oft zu schweren Folgeschäden wie schmerzhafte Neuropathie, Amputationen, Erblindung und Nierenversagen.

Kosten für Insulin

In vielen Entwicklungsländern kostet Insulin mehr als 50% eines durchschnittlichen Einkommens. Das kann sich fast niemand leisten. Krankenversicherungen und Subventionen gibt es in der Regel nicht. Erkrankt in einer kinderreichen Familie ein Kind an Diabetes, müssen es die Eltern oft sterben lassen, um die anderen Kinder ernähren und zur Schule schicken zu können. Und selbst, wenn ein Diabetiker ein Fläschchen Insulin besitzt, versucht er damit auszukommen, so lange es geht. Er überlebt vielleicht, erleidet aber oft Folgeschäden wie schmerzhafte Polyneuropathie, Amputationen und Erblindung.

Kein haltbares Insulin auf den Müll!

Das Fazit

  • Immer noch müssen Menschen in Entwicklungsländern aus Mangel an Insulin sterben.
  • Die Kosten für Insulin sind in diesen Ländern unverhältnismäßig hoch.
  • Insulin zum Leben rettet Leben mit Hilfsmitteln, die in den Industriestaaten ansonsten auf dem Müll landen würden.

Alle Menschen, die Diabetiker sind oder mit Diabetikern zu tun haben, sollten von der Existenz von Insulin zum Leben wissen und andere auf das Projekt hinweisen.

Helfen Sie mit!

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