Aktuelles

Ein weiteres Insulinpaket für die Ukraine

Am 5. Juli wurde wieder ein Insulinpaket, für ein Krankenhaus in Mykolaiv, abgeholt.
Jede Woche fährt ein bestimmter Transporter von der Ukraine quer durch Deutschland, steuert viele Abholstellen von Hilfsgütern an und liefert sie an bestimmte Adressen in der Ukraine. Hin- und Rückfahrt ergeben circa 5000 Kilometer.

ADIC bittet um Unterstützung des Diabetes Schulungscamps

Auch in diesem Jahr erreichte uns wieder eine Bitte von ADIC um finanzielle Unterstützung des in jedem Sommer stattfindenden Diabetes Schulungscamps. ADIC steht für Association Des Diabetiques du Congo. Das ist die kongolesische Diabetesorganisation mit Sitz in Goma, die wir seit 2005 regelmäßig mit Hilfspaketen versorgen.

Den Antrag auf finanzielle Unterstützung dieses besonderen Camps haben wir vollumfänglich genehmigt und die Zahlung veranlasst.

Begründung für die Dringlichkeit und den Umfang dieses Camps (Zitat):

„Seit dem letzten Jahr hat ADIC bereits 8 Todesfälle unter Jugendlichen aufgrund von Unterzuckerung zu verzeichnen. Die sehr prekären Lebensbedingungen der Familien führen dazu, dass die Kinder so schlecht ernährt sind, dass die Eltern ihre Pflichten gegenüber ihren Kindern vernachlässigen.
Während dieses Camps (2024) sind wir entschlossen, die Eltern einzubeziehen, damit sie kommen und zuhören, verstehen und wissen, dass die Behandlung von Diabetes ohne die direkte Beteiligung und Einbeziehung der Eltern in das Ernährungsmanagement und die Überwachung der Patienten auf beiden Seiten unvollständige Arbeit ist. Im vergangenen Jahr gab es auch aufgrund von Immunschwäche mehrere Fälle von infektiösen Krankheiten, wie z. B. Fußwunden. Die Eltern hätten leicht auf ihrer Ebene eingreifen konnten, anstatt Zeit zu verlieren und alles im entfernten ADIC-Zentrum abzuladen.
Wir hoffen, dass die Eltern die Verantwortung übernehmen und ADIC sein Bestes tut, um die Versorgung der Jugendlichen mit Medikamenten und Hilfsmitteln zu gewährleisten.
Da wir immer mehr Jugendliche aus abgelegenen ländlichen Gebieten aufnehmen, wollen wir in den kommenden Monaten weitere Unterstützung suchen, um die in diesen Gebieten lebenden Diabetiker, die nicht nach Goma kommen können, über den Umgang mit ihrem Diabetes aufzuklären und zu sensibilisieren.“

Große Dankbarkeit über Insulin und Pumpenzubehör

Kinder und Jugendliche in der Ukraine, die sich für Insulin und Pumpenzubehör von Insulin zum Leben bedanken.

Leben retten weltweit

Kein haltbares Insulin auf den Müll!

Solange es Menschen auf der Welt gibt, die aus Mangel an Insulin sterben müssen, darf kein haltbares Insulin mehr weggeworfen werden.

Überlebenskampf - Insulin

70% des weltweit hergestellten Insulins werden von 30% der Weltbevölkerung verbraucht.

Ein Überlebenskampf von Insulinflasche zu Insulinflasche für die verbleibende Bevölkerung.

70%

Insulin

70% des weltweit hergestellten Insulins ...

30%

Bevölkerung

... werden von 30% der Weltbevölkerung verbraucht

Die Herausforderung

70% des weltweit hergestellten Insulins werden von 30% der Weltbevölkerung verbraucht. Wie sollen aber 70% der Weltbevölkerung mit 30% des Insulins versorgt sein? Es ist nicht möglich. Versorgt ist nur der Patient, der Insulin kaufen kann. Insulin ist aber sehr teuer.

Insulin ist lebensnotwendig - aber teuer.

  • Eine Insulinflasche kostet in armen Ländern oft mehr als 50 % eines durchschnittlichen Monatseinkommens.
  • Blutzuckermessung ist Luxus.
  • Krankenversicherungen und Subventionen gibt es meist nicht.
  • Erkrankt in einer kinderreichen Familie ein Kind, müssen die Eltern dieses Kind oft sterben lassen.
  • Selbst wenn ein Diabetiker eine Ampulle Insulin besitzt, versucht er, damit auszukommen, so lange es geht.
    Dies führt oft zu schweren Folgeschäden wie schmerzhafte Neuropathie, Amputationen, Erblindung und Nierenversagen.

Kosten für Insulin

In vielen Entwicklungsländern kostet Insulin mehr als 50% eines durchschnittlichen Einkommens. Das kann sich fast niemand leisten. Krankenversicherungen und Subventionen gibt es in der Regel nicht. Erkrankt in einer kinderreichen Familie ein Kind an Diabetes, müssen es die Eltern oft sterben lassen, um die anderen Kinder ernähren und zur Schule schicken zu können. Und selbst, wenn ein Diabetiker ein Fläschchen Insulin besitzt, versucht er damit auszukommen, so lange es geht. Er überlebt vielleicht, erleidet aber oft Folgeschäden wie schmerzhafte Polyneuropathie, Amputationen und Erblindung.

Kein haltbares Insulin auf den Müll!

Das Fazit

  • Immer noch müssen Menschen in Entwicklungsländern aus Mangel an Insulin sterben.
  • Die Kosten für Insulin sind in diesen Ländern unverhältnismäßig hoch.
  • Insulin zum Leben rettet Leben mit Hilfsmitteln, die in den Industriestaaten ansonsten auf dem Müll landen würden.

Alle Menschen, die Diabetiker sind oder mit Diabetikern zu tun haben, sollten von der Existenz von Insulin zum Leben wissen und andere auf das Projekt hinweisen.

Helfen Sie mit!

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